Hintergrund
12. Februar 2007 von Martina
Liebe Besucher,
viele von euch kennen uns von “Lydias Wochenschau” unter www.lydiamiriam.de.
Da Lydia nun älter wird, und auch aus einigen anderen Gründen, möchte ich einige Bereiche der Wochenschau privat halten und vergebe dafür ein Passwort. Wer glaubhaft versichern kann, dass er schon lange dabei ist, oder aus anderen Gründen die Wochenschau mitlesen dürfen sollte, der möge uns doch bitte emailen und wir geben das Passwort bekannt ;-)
Einige Bereiche bleiben auch ohne Passwort lesbar.
Übrigens, ich habe jetzt auch einen neuen Blog unter www.blog.martinablair.de einen eigenen Blog, in dem ich meine Geschichte verarbeite. Passworttechnisch gesehen gilt das gleiche wie oben.
Danke für eure Aufmerksamkeit.
Grüße,
Martina & Lydia
3 Reaktionen zu “Hintergrund”
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hallo, martina!
ich möchte ein kommentar zu deinem eintrag vom 3.7.07 hinterlassen: seit dem zeitpunkt, als lydia wohl 2-3 monate alt war, habe ich brav deine wochenschau mitgelesen und mit euch dank deiner wunderschönen fotos die schöne landschaft genossen und euer leben mitverfolgt. schön, dass du dir damit ein wenig luft verschaffen kannst, wenn du meinst es geht nicht mehr. ich empfinde sehr stark mit dir mit, denn deine situation muss bei gott nicht leicht sein! ich bewundere dich dafür, dass du es immerhin so weit geschafft hast. lydia ist ja ein wirklich süsses mädchen, so aufgeweckt und sie strahlt tatsächlich auf jedem foto eine lebensfreude aus, die einem fast ansteckt! ein geschenk der götter, an eine frau, die es vermutlich ganz fest verdient hat! natürlich sind mit einem solchen geschenk große anstrengungen und ein hoher kraftaufwand verbunden - ich bin mit 2 solchen gottesgaben gesegnet und weiß, wie man sich manchmal (oder eigentlich ziemlich oft) abends fühlt! ich habe das glück, dass ich einen mann an meiner seite habe, der mir unter die arme greift, wo immer er kann, - auch wenn wir in den letzten monaten auch ein wenig zu kämpfen hatten. ich schätze, kinder sind viel eher eine zwischenmenschliche bewährungsprobe (zumindest im alltag) für eine beziehung als eine bereicherung, die sie zweifellos emotional darstellen. die kunst ist wohl, da eine gemeinsame basis zu finden. auch ich bin mir noch nicht im klaren, ob wir das letztendlich auch schaffen werden…
wozu ich eigentlich etwas schreiben wollte: lydias heulkrämpfe beim abgeben in den kindergarten…. ich möchte mir urteil anmaßen, ich kenne ja nur deine einträge, und möglicherweise sind sie ja durchaus durch die familiäre situation bedingt, - aber auch meine rhea geht schon seit fast 1,5 jahren in den kindergarten, den sie sonst immer heiß geliebt hat. 2 monate vor ihrem 3. geburtstag hat sie dann angefangen, sich laut dagegen zu sträuben, zu heulen, sich an denjenigen zu klammern, der sie in den kindergarten brachte, wollte lieber daheim bei mir und bastian bleiben und war sonst überhaupt das heulende elend. mein mann meinte schon, er bekäme ein magengeschwür, weil er sie so leiden sah. die “tanten” allerdings versicherten uns, dass sie sich recht rasch beruhigt habe und auch beim abholen war alles wieder ganz normal… jetzt nach 4 monaten des heulens haben wir den eindruck, dass es schon ein eingefahrenes muster ist, dass sie aber in den letzten 2-3 wochen hin und wieder vergessen hat. so hatten wir seit langem wieder vereinzelt tage, wo sie wie früher in die gruppe gestürmt ist und erst nach ein paar schritten viel ihr auf, dass wohl “etwas fehlt”, stockte ihm schritt und fing an etwas künstlich zu greinen. wenn man zu diesem zeitpunkt die tür aber schon geschlossen hat, läuft sie fröhlich zum fenster und winkt…. diese erfahrung haben wir nun mit rhea gemacht und auch die kleine meiner schwester, sowie viele andere kinder im bekanntenkreis hatten um den 3. geburtstag (manche früher, manche etwas später) so eine krise, obwohl sie sonst sehr aufgeweckt und sozial sehr engagiert sind - egal wie lange sie schon den kindergarten besuchten. lydia wird zwar schon bald 4 jahre alt, aber es könnte ja möglicherweise trotzdem etwas ähnliches bei ihr sein?!
entschuldige mein etwas langes kommentar, aber ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein klein wenig mut zusprechen, - zumindest was die kindergartengeschichte anlangt. keine frage, es ist schwer zu verdauen, und mein mann hatte schon nicht so unrecht mit seinem “magengeschwür anzüchten”, aber es ist vielleicht ein trost, dass es ganz normal sein könnte und früher oder später vorbei sein könnte.
alles liebe und toi, toi, toi,
kathrin aus wien
Hallo Kathrin,
Danke für deine Gedanken. Magengeschwür ist das richtige Wort, es ist wirklich schrecklich - vor allem, wenn man alles allein aushalten muss.
Ich denke aber schon, dass es mehr mit der gegenwärtigen Situation zu tun hat, denn sie hat extreme Verlustangst und klammert sich immer noch an mich. Außerdem ist sie im Kindergarten auch anders, berichtet man mir, und jammert oft nach Mama oder Papa.
Trotzdem hoffe ich, dass es besser wird.
Liebe Grüße
Martina
Nach langer Zeit lese ich nun wieder diese Kommentare. Die Zeiten des Heulens vorm Kindergarten sind GsD lange vorbei und Lydia ist ein extrem fröhliches und leicht zu begeisterndes Kind - wenn auch mit Haaren auf den Zähnen ;-). Aber so arg gelitten hat sie glaube ich nicht. Sie ist sehr selbstbewusst und unerschütterlich gut drauf - ich versuche mir davon immer eine Scheibe abzuschneiden!
LG an alle, die Lydias Wochenschau gelegentlich lesen - es ist zwar ruhiger geworden, aber eines Tages wird Lydia hoffentlich selbst weiterschreiben ;-)
Martina, Lydias Mama